24.01.2018  

Die Behandlung von Bergbauwässern ist essentiell sowohl während des Betriebes der Gruben als auch nach Abschluss der Bergbauaktivitäten. Das Hauptaugenmerk liegt meist auf der Entfernung Schwermetall-Fracht und der Behandlung der Acidität als Voraussetzung für die Einleitung der Wässer in die Vorfluter. Wasseraufbereitungstechnologien kommen aber ebenso für die betriebs-interne Wasserbereitstellung für Erz-Aufbereitungsprozesse, für die Bereitstellung von Flutungswasser, für Kühlwaser oder die Verwendung in der Landwirtschaft zum Einsatz. Damit stellen bergbaubeeinflusste Wässer eine zusätzliche regionale Roh-Wasserquelle dar. Nicht zuletzt können in einigen Fällen Metalle oder auch Wärme im Rahmen des Aufbereitungsprozesses rückgewonnen werden. Der Umgang mit den Reststoffen, insbesondere den Schlämmen, stellt einen entscheidenden Kostenfaktor dar und muss zentraler Teil des Betriebskonzeptes sein. Die Schlammabscheidung, -konditionierung und -verbringung kann durch die Wasserbehandlung beeinflusst werden. Im Rahmen des Seminares werden deshalb Wasseraufbereitungsverfahren vorgestellt, die die Kontrolle der Absetzschlämme in Bezug auf den Wassergehalt und die Zusammensetzung erlauben. Inhaltsstoffe wie Sulfat oder Mangan können nur schwer aus der Wasserphase entfernt werden. Die Kontrolle dieser Stoffe liegt jedoch häufig im Interesse der Bergbauunternehmen, Behörden und der öffentlichen Wahrnehmung. Optionen für einen Umgang mit diesen Stoffen werden vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an  itarbeiter einschlägiger Consulting- und Bergbauunternehmen sowie an Behördenvertreter, die entsprechende Projekte ausschreiben bzw. in Auftrag geben oder durchführen. Aber auch für Neu- und  uereinsteiger in der wasserwirtschaftlichen Praxis soll dieses Seminar behilflich sein, Behandlungsmaßnahmen sachgerecht planen und durchzuführen zu können.


Im Rahmen des Seminares werden Wasseraufbereitungsverfahren vorgestellt, die die Kontrolle der Absetzschlämme in Bezug auf den Wassergehalt und die Zusammensetzung erlauben.


Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter einschlägiger Consulting- und Bergbauunternehmen sowie an Behördenvertreter, die entsprechende Projekte ausschreiben bzw. in Auftrag geben oder durchführen. Aber auch für Neu- und Quereinsteiger in der wasserwirtschaftlichen Praxis soll dieses Seminar behilflich sein, Behandlungsmaßnahmen sachgerecht planen und durchzuführen zu können.


Teilnehmergebühr: 495€


Dozenten: Christian Koch, Felix Bilek

Beginn:  14.03.2018  09:00
Ende:  15.03.2018  16:30
Ort:  Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V.
Frau Hache
Meraner Straße 10
01217 Dresden